Einstellung/ Erfahrung Rex Assist
- jety
-
- Offline
- Premium Member
-
- Posts: 100
- Thank you received: 73
TPL_KUNENA_MESSAGE_REPLIED_NEW Einstellung/ Erfahrung Rex Assist
22 Oct 2018 18:12 - 22 Oct 2018 18:17
Hallo Stranzel, Hallo in die Runde,
um den ersten Teil Deine Frage: „Wieso passt es dann nicht, wenn man die Drehrate verändert, bzw. was ist da falsch dran“, zu beantworten muss man ein wenig in die Grundlagen der (Modell-) Fliegerei schauen um dann auch auf den zweiten Teil Deiner Frage eine Antwort zu geben.
Beginnen möchte ich wieder mit einem Zitat aus der Bedienungsanleitung der REX Assist Empfänger.
Hier ist auf der Seite 54 folgendes zu lesen, Zitat:
„Maximum Drehrate Quer, Maximum Drehrate Höhe, Maximum
Drehrate Seite – Gibt die maximale Winkeldrehrate der einzelnen Achsen (in Grad pro Sekunde) an, die vom Modell sicher erreicht werden können. Bei akrobatischen Modellen kann dieser Wert bis zu zwei Umdrehungen pro Sekunde (720 ° / s) betragen, für Segelflugzeuge jedoch deutlich kleiner (z. B. 90 ° / s).“
Das wichtigste in diesem Zitat ist meiner Auffassung nach der Halbsatz, Drehraten….die vom Modell sicher erreicht werden können.
Das „sicher“ bezieht sich meiner Meinung nach auf die Belastungsfähigkeit des Modells.
Ich würde dem oben zitierten Satz folgenden Zusatz geben: „Maximum Drehrate Quer, Maximum Drehrate Höhe, Maximum Drehrate Seite – Gibt die maximale Winkeldrehrate der einzelnen Achsen (in Grad pro Sekunde) an, die vom Modell sicher erreicht werden können bevor es in der Luft zerstört wird…….
So drastisch wollte JETI das wahrscheinlich nicht formulieren, und deshalb blieb der Satz aus meiner Sicht unvollständig.
Was ist der Grund für diese These?
Im Zusammenhang mit Drehraten treten am (Modell-) Flugzeug auch weitere Belastungen auf. Die sogenannten G- Kräfte. Sowohl die resultierende Gesamtkraft als auch der Anstieg der G-Kraft über die Zeit. Beide Kräfte können beim überschreiten der Festigkeitsgrenze des Modells, zur Zerstörung des Modells führen. Dieser Fakt wird umso wichtiger umso größer ein Modell wird, da sich hier die Kräfte potenzieren können.
Um sowohl die resultierende Gesamtkraft als auch den Anstieg der G-Kraft über die Zeit begrenzen zu können und um sie dem individuellen Flugmodell anpassen zu können, sind die maximalen Drehraten über das Assist Menü einstellbar. Aus meiner Sicht am wichtigsten ist hier die Begrenzung der Drehraten um die Querachse um das Nz in Grenzen zu halten.
Solange diese Werte verringert werden wird aus meiner Sicht, die Gefahr das die resultierende Gesamtkraft als auch der Anstieg der G-Kraft über die Zeit zur Zerstörung des Modells führt, verringert.
Allerdings führt die Verringerung der Drehratenwerte auch zur Verringerung der Wirksamkeit der Stabilisierung. Grund dafür ist die Reduzierung des Steuerflächenausschlages und die Verringerung der Geschwindigkeit, mit der die Steuerfläche verstellt wird, um den zweiten Teil Deiner Frage zu beantworten. Es ist zwar nicht falsch die Werte zu verringern aber es beeinflusst die Wirksamkeit Stabilisierung.
Gruß Leo
um den ersten Teil Deine Frage: „Wieso passt es dann nicht, wenn man die Drehrate verändert, bzw. was ist da falsch dran“, zu beantworten muss man ein wenig in die Grundlagen der (Modell-) Fliegerei schauen um dann auch auf den zweiten Teil Deiner Frage eine Antwort zu geben.
Beginnen möchte ich wieder mit einem Zitat aus der Bedienungsanleitung der REX Assist Empfänger.
Hier ist auf der Seite 54 folgendes zu lesen, Zitat:
„Maximum Drehrate Quer, Maximum Drehrate Höhe, Maximum
Drehrate Seite – Gibt die maximale Winkeldrehrate der einzelnen Achsen (in Grad pro Sekunde) an, die vom Modell sicher erreicht werden können. Bei akrobatischen Modellen kann dieser Wert bis zu zwei Umdrehungen pro Sekunde (720 ° / s) betragen, für Segelflugzeuge jedoch deutlich kleiner (z. B. 90 ° / s).“
Das wichtigste in diesem Zitat ist meiner Auffassung nach der Halbsatz, Drehraten….die vom Modell sicher erreicht werden können.
Das „sicher“ bezieht sich meiner Meinung nach auf die Belastungsfähigkeit des Modells.
Ich würde dem oben zitierten Satz folgenden Zusatz geben: „Maximum Drehrate Quer, Maximum Drehrate Höhe, Maximum Drehrate Seite – Gibt die maximale Winkeldrehrate der einzelnen Achsen (in Grad pro Sekunde) an, die vom Modell sicher erreicht werden können bevor es in der Luft zerstört wird…….
So drastisch wollte JETI das wahrscheinlich nicht formulieren, und deshalb blieb der Satz aus meiner Sicht unvollständig.
Was ist der Grund für diese These?
Im Zusammenhang mit Drehraten treten am (Modell-) Flugzeug auch weitere Belastungen auf. Die sogenannten G- Kräfte. Sowohl die resultierende Gesamtkraft als auch der Anstieg der G-Kraft über die Zeit. Beide Kräfte können beim überschreiten der Festigkeitsgrenze des Modells, zur Zerstörung des Modells führen. Dieser Fakt wird umso wichtiger umso größer ein Modell wird, da sich hier die Kräfte potenzieren können.
Um sowohl die resultierende Gesamtkraft als auch den Anstieg der G-Kraft über die Zeit begrenzen zu können und um sie dem individuellen Flugmodell anpassen zu können, sind die maximalen Drehraten über das Assist Menü einstellbar. Aus meiner Sicht am wichtigsten ist hier die Begrenzung der Drehraten um die Querachse um das Nz in Grenzen zu halten.
Solange diese Werte verringert werden wird aus meiner Sicht, die Gefahr das die resultierende Gesamtkraft als auch der Anstieg der G-Kraft über die Zeit zur Zerstörung des Modells führt, verringert.
Allerdings führt die Verringerung der Drehratenwerte auch zur Verringerung der Wirksamkeit der Stabilisierung. Grund dafür ist die Reduzierung des Steuerflächenausschlages und die Verringerung der Geschwindigkeit, mit der die Steuerfläche verstellt wird, um den zweiten Teil Deiner Frage zu beantworten. Es ist zwar nicht falsch die Werte zu verringern aber es beeinflusst die Wirksamkeit Stabilisierung.
Gruß Leo
Last edit: 22 Oct 2018 18:17 by jety.
The following user(s) said Thank You: sunbeam, Stranzl07
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- Wolf
-
- Offline
- Platinum Member
-
- Posts: 383
- Thank you received: 39
TPL_KUNENA_MESSAGE_REPLIED_NEW Einstellung/ Erfahrung Rex Assist
22 Oct 2018 18:19 - 22 Oct 2018 18:29
@ Micha
eben doch ,habe nach der 1.10 alles neue eingelernt ,geht aber nicht. nur mit der 1.09 .Zumindest bei mir so.
Und bei der 1.09 muss ich nach nochmaligem Trimmen auch nicht neu Kalibrieren weils es eben so geht.
1.09 nach den Trimmen keine Kalibrierung nötig
1.10 nach dem Trimmen Kalibrierung notwentig
Geht hier nur um den Dämpfungsmode.
so ist es bei meinem Rex 10
eben doch ,habe nach der 1.10 alles neue eingelernt ,geht aber nicht. nur mit der 1.09 .Zumindest bei mir so.
Und bei der 1.09 muss ich nach nochmaligem Trimmen auch nicht neu Kalibrieren weils es eben so geht.
1.09 nach den Trimmen keine Kalibrierung nötig
1.10 nach dem Trimmen Kalibrierung notwentig
Geht hier nur um den Dämpfungsmode.
so ist es bei meinem Rex 10
Gruß
Wolfgang
Wolfgang
Last edit: 22 Oct 2018 18:29 by Wolf.
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- MichaFranz
-
Topic Author
- Offline
- Platinum Member
-
- Posts: 1554
- Thank you received: 496
TPL_KUNENA_MESSAGE_REPLIED_NEW Einstellung/ Erfahrung Rex Assist
22 Oct 2018 19:26 - 22 Oct 2018 19:31
Danke Wolfgang,
Schicke das bitte mit dem Assistbackup und dem Modellspeicher nach Jeti.Das sollten die sich ansehen.
ich habe zur Zeit zu viel Arbeit um es selbst zu testen.
Da ich 4 Ebenen ohne Trimmung habe fällt das bei mir nicht auf.
Micha
Schicke das bitte mit dem Assistbackup und dem Modellspeicher nach Jeti.Das sollten die sich ansehen.
ich habe zur Zeit zu viel Arbeit um es selbst zu testen.
Da ich 4 Ebenen ohne Trimmung habe fällt das bei mir nicht auf.
Micha
Last edit: 22 Oct 2018 19:31 by MichaFranz.
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- Knut
-
- Offline
- Platinum Member
-
- Posts: 698
- Thank you received: 312
TPL_KUNENA_MESSAGE_REPLIED_NEW Einstellung/ Erfahrung Rex Assist
22 Oct 2018 20:24 - 22 Oct 2018 20:25
.Mein Gott. lange hat es gedauert.
Last edit: 22 Oct 2018 20:25 by Knut.
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- mage
-
- Offline
- Elite Member
-
- Posts: 283
- Thank you received: 45
TPL_KUNENA_MESSAGE_REPLIED_NEW Einstellung/ Erfahrung Rex Assist
23 Oct 2018 08:02jety wrote:
Allerdings führt die Verringerung der Drehratenwerte auch zur Verringerung der Wirksamkeit der Stabilisierung. Grund dafür ist die Reduzierung des Steuerflächenausschlages und die Verringerung der Geschwindigkeit, mit der die Steuerfläche verstellt wird, um den zweiten Teil Deiner Frage zu beantworten. Es ist zwar nicht falsch die Werte zu verringern aber es beeinflusst die Wirksamkeit Stabilisierung.
Das heißt, die Drehratenwerte möglichst hoch einstellen, sofern es das Modell aushält um eine effektive Kreiselwirkung zu haben?
Gruß Gerd
The following user(s) said Thank You: jety
Please Log in or Create an account to join the conversation.
- jety
-
- Offline
- Premium Member
-
- Posts: 100
- Thank you received: 73
TPL_KUNENA_MESSAGE_REPLIED_NEW Einstellung/ Erfahrung Rex Assist
23 Oct 2018 09:12 - 23 Oct 2018 09:20
Hallo Gerd,
im Grunde kann ich Deine Frage mit „Ja“ beantworten, aber ich würde mich an den maximalen Wert für die Drehrate, für jede Achse einzeln und langsam herantasten, und immer wieder an Hand von Telemetriewerten prüfen wie sich der G-Verlauf ändert/ darstellt. Hier mal ein Beispiel beim zuschalten der Horizont- Funktion, daran zu erkennen das die Statuslinie von 2 auf 3 Einheiten wechselt. Am G- Verlauf lässt sich gut erkennen wie die HH Stabilisierung um die Querachse ihre Arbeit verrichtet, da ich ja fast keine Eingaben am Höhenrudersteuerknüppel (P4 Geber) vorgenommen habe. Die Belastungen sind hier für meinen Erprobungsträger deutlich im grünen Bereich. In diesem Zusammenhang sind aber auch die Einstellwerte für den Aerobatikfaktor zu beachten. 100 % haben sich bei mir als „Zuviel“ herausgestellt.
Gruß Leo
im Grunde kann ich Deine Frage mit „Ja“ beantworten, aber ich würde mich an den maximalen Wert für die Drehrate, für jede Achse einzeln und langsam herantasten, und immer wieder an Hand von Telemetriewerten prüfen wie sich der G-Verlauf ändert/ darstellt. Hier mal ein Beispiel beim zuschalten der Horizont- Funktion, daran zu erkennen das die Statuslinie von 2 auf 3 Einheiten wechselt. Am G- Verlauf lässt sich gut erkennen wie die HH Stabilisierung um die Querachse ihre Arbeit verrichtet, da ich ja fast keine Eingaben am Höhenrudersteuerknüppel (P4 Geber) vorgenommen habe. Die Belastungen sind hier für meinen Erprobungsträger deutlich im grünen Bereich. In diesem Zusammenhang sind aber auch die Einstellwerte für den Aerobatikfaktor zu beachten. 100 % haben sich bei mir als „Zuviel“ herausgestellt.
Attachment HorizontfunktionG-Verlauf1.png not found
Gruß Leo
Last edit: 23 Oct 2018 09:20 by jety.
The following user(s) said Thank You: mage, Knut
Please Log in or Create an account to join the conversation.
Time to create page: 0.418 seconds